J o s e f   D a h m e n

als Tangua in "Winnetou I, 1-Folge" (E 242)
(Text und linkes Bild mit freundlicher Genehmigung von Thomas Städeli) Der Schauspieler Josef Dahmen (*1903 †1984) begann seine Filmkarriere anfangs der 30er Jahre mit kleinen Rollen in „M - Eine Stadt sucht einen Mörder“ (1931) und „Schneider Wibbel“ (31).

In den kommenden Jahren avancierte er zu einem begehrten Nebendarsteller in namhaften Produktionen wie „Das Testament des Dr. Mabuse“ (32), „Flüchtlinge“ (33), „Heinz im Mond“ (34), „Liebe, Tod und Teufel“ (34), „Unter heissem Himmel“ (36), „Der müde Theodor“ (36), „Urlaub auf Ehrenwort“ (38) und „Legion Condor“ (39).

In den Jahren des Krieges setzte er seine Laufbahn erfolgreich fort und agierte in „Ohm Krüger“ (41), „Stukas“ (41), „Die goldene Stadt“ (42), „Besatzung Dora“ (43) und „Kolberg“ (44).

Nach dem Krieg folgte vor allem in den 50er Jahren nochmals ein arbeitsintensives Jahrzehnt beim Film. Zu seinen bekanntesten Nachkriegsfilmen gehören „Der Verlorene“ (51), „Keine Angst vor grossen Tieren“ (53), „Zwei blaue Augen“ (55), „Skandal um Dr. Vlimmen“ (56), „Der Mann im Strom“ (58) und „Das Mädchen vom Moorhof“ (58).

Ab den 60er Jahren trat er nur noch selten vor die Kamera. Zu seinen letzten Filmen zählen „Die Bande des Schreckens“ (60), die Serie „Tim Frazer“ (63), die Serien-Episode „Derrick: Johanna“ (74) und „Es gibt noch Haselnuss-Sträucher“ (83).

In dieser Zeit wurde er aber einem Millionenpublikum im Fernsehen bekannt. In der Kriminalserie „Hafenpolizei“, als auch in deren Nachfolger „Polizeifunk ruft“ spielte er den Hauptkommissar Koldehoff, in letztgenannter zusammen mit Karl-Heinz Heß.
 
Neben seiner bekannten Rübezahl-Darstellung überzeugte Josef Dahmen insbesondere als bissiger Kiowa-Häuptling Tangua im Winnetou-Zyklus.
 
 
 

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